Benutzerordnung

Auszüge aus der Benutzungsordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Seminarbibliothek (die vollständige Benutzungsordnung kann bei der Aufsicht der Wirtschaftswissenschaftlichen Seminarbibliothek eingesehen werden):


§ 1 (Begriff der präsenten Benutzung und Öffnungszeiten der Bibliothek)

(1) Präsente Benutzung bedeutet Nutzung der im Lesesaal der Wirtschaftswissenschaftlichen Seminarbibliothek aufgestellten Werke für Zwecke von Forschung, Lehre oder Studium. Die Nutzung zu anderen Zwecken kann von den Direktoren der Seminarbibliothek zugelassen werden. Die präsente Benutzung berechtigt nur zur Benutzung innerhalb des Lesesaal der Wirtschaftswissenschaftlichen Seminarbibliothek. Eine Mitnahme von Werken außerhalb des Lesesaal ist grundsätzlich nicht zulässig.

[…]   

§ 3 (Verhalten in den Räumen der Bibliothek)

(1) Jeder Benutzer ist verpflichtet, diese Benutzungsordnung einzuhalten und sich so zu verhalten, wie es dem Charakter der Bibliothek als einer wissenschaftlichen Arbeitsstätte entspricht. Alle die Ruhe störenden Handlungen sind zu unterlassen. 

(2) Mäntel und ähnliche Bekleidungsstücke, Schirme, Mappen, Taschen und andere größere Gegenstände, Tiere, Lebensmittel, Getränke (ausgenommen sind Wasserflaschen) u.Ä. dürfen nicht in die Bibliothek mitgenommen werden. 

(3) Bücher aus privaten Beständen oder an anderen Bibliotheken entliehene Bücher können nur dann in die Bibliothek mitgebracht werden, wenn vom Benutzer vor Betreten der Bibliothek für jedes Buch ein bei der Aufsicht ausgelegter Kontrollschein ausgefüllt worden ist. Dieser ist zusammen mit dem Buch der Aufsicht vorzulegen, welche die Richtigkeit der Angaben überprüft. Beim Verlassen der Bibliothek sind die Bücher und Scheine erneut unaufgefordert vorzuzeigen.

(4) Die Aufsicht ist angewiesen, den Benutzern, die diese Regelungen nicht befolgen, das Betreten der Bibliothek bzw. das Einbringen von Büchern zu untersagen.  


§ 4 (Ausübung des Hausrechts)

(1) Das Hausrecht in den Räumen der Wirtschaftswissenschaftlichen Seminarbibliothek üben die Direktoren der Seminarbibliothek, in Vertretung die Wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie das Bibliothekspersonal der Seminarbibliothek aus. Den zum Zwecke der Einhaltung der Benutzungsordnung erteilten Anweisungen dieser Personen ist Folge zu leisten.

(2) Benutzern, die gegen die Benutzungsordnung verstoßen haben, kann in schweren Fällen der Aufenthalt  in  den  Räumen  der Seminarbibliothek  bis  zu  einer endgültigen Entscheidung über den Ausschluss von der Benutzung nach § 20 der Benutzungsordnung untersagt werden. Hierüber entscheiden in Abwesenheit der Direktoren der Seminarbibliothek die Wissenschaftlichen Mitarbeiter bzw. in dringenden Fällen die Katalogaufsicht.

(3) Das Bibliothekspersonal kann von jedem Benutzer verlangen, dass er sich ausweist und dass er den Inhalt von mitgeführten Mappen, Taschen und ähnlichen Gegenständen vorzeigt.  


§ 5 (Benutzung im Lesesaal)

(1) Innerhalb des Lesesaal hat im Interesse aller die zu einer ungestörten Arbeit erforderliche Ruhe zu herrschen. Rauchen, Essen, Trinken und störendes Sprechen sind untersagt. Jeder Benutzer ist im Interesse aller zu rücksichtsvollem Verhalten verpflichtet.

(2) Die entnommenen Werke sind sorgfältig zu behandeln. Alle Beschädigungen, auch in Form von Eintragungen, Unterstreichungen oder sonstigen Markierungen, sind untersagt. Zuwiderhandlungen ziehen unweigerlich Schadensersatzansprüche nach sich.

(3) Die benutzte Literatur ist vor Verlassen der Bibliothek – spätestens jedoch 10 Minuten vor Ende der Öffnungszeit der Seminarbibliothek – ordnungsgemäß an ihren Standort zurückzustellen. Absichtliches Verstellen von Werken wird im Hinblick auf die unzumutbare Behinderung der anderen Bibliotheksbesucher von den Direktoren der Seminarbibliothek bzw. in Vertretung von den Wissenschaftlichen Mitarbeitern oder der Katalogsaalaufsicht mit einem vierwöchigen Ausschluss von der Benutzung der Bibliothek geahndet.

(4) Lesesaalplätze und Bücher des Präsenzbestandes können weder für den eigenen Gebrauch noch für andere vorbelegt werden.  


§ 6 (Beschränkung der Benutzung)

[…] 

(3) Die Werke des Semesterapparates müssen ebenfalls durch die
Katalogsaalaufsicht ausgehändigt und dürfen für maximal drei Stunden in den Lesesaal mitgenommen werden. Die Ausgabe von Werken aus dem Semesterapparat erfolgt nur gegen Sicherheitsleistung. Bei Überschreitung der Ausgabezeit kann die Aufsicht einen Benutzer bis zu zwei Wochen von der Benutzung des Semesterapparates ausschließen.  

[…]  

§ 18 (Buchausleihe für die Erstellung der Abschlussarbeiten)

Für Kandidaten, die ihre Abschlussarbeiten anfertigen, besteht bis zum Abgabetermin die Möglichkeit, von der Wochenendausleihe Gebrauch zu machen. Ausgeliehen werden bis zu 4 Bücher (keine Loseblattwerke, Zeitschriften und Handbücher). Die Buchausleihe findet freitags (z. Zt. zwischen 08.00 und 12.00 Uhr) statt. Die genauen Ausleihzeiten werden von den Wissenschaftlichen Mitarbeitern der Seminarbibliothek festgelegt und im Katalogsaal durch Aushang bekanntgegeben. Die entliehenen Bücher sind am darauffolgenden Montag bis spätestens 10.00 Uhr bei der Aufsicht zurückzugeben. Bei Überschreitung dieser Frist erfolgt der sofortige Ausschluss von jeder weiteren Ausleihe.  


§ 19 (Schadensersatzpflicht)

(1) Jeder Benutzer ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, der dadurch entstanden ist, dass der Benutzer gegen die Bestimmungen dieser Benutzungsordnung verstoßen hat.

(2) Bei Beschädigung im Sinne von § 3 Abs. 3 Satz 2 der Benutzungsordnung ist Schadensersatz zu leisten. Als Beschädigung gilt auch das Beschriften und das An- und Unterstreichen. In besonders schweren Fällen wird Strafantrag wegen Sachbeschädigung gestellt.

(3) Ist die Reparatur oder die Beschaffung eines vollwertigen Ersatzexemplares nicht möglich, so kann die Bibliothek auf Kosten des Benutzers eine Reproduktion anfertigen lassen oder, sollte dies aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich sein, eine Ersatzsumme festsetzen.

(4) Bei Verlust eines Werkes ist der Benutzer ebenfalls zur Schadensersatzleistung verpflichtet.  


§ 20 (Ausschluss von der Benutzung)

Zuwiderhandlungen gegen diese Ordnung können mit dauerndem oder zeitweiligem Ausschluss von der Benutzung geahndet werden. Über den Ausschluss von der Benutzung entscheidet der Direktor der Seminarbibliothek oder in Vertretung der Wissenschaftliche Mitarbeiter. Alle aus der Benutzungsordnung erwachsenden Verpflichtungen bleiben auch nach einem Ausschluss von der Benutzung bestehen.